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Stauden im Garten




Blütenpracht der Spitzenklasse
Stauden sind anspruchslos, vielseitig und schön und gerade darum bei Gartenfreunden sehr beliebt. Nahezu jeder Standort im Garten ist für sie geeignet. Dabei ist es egal, ob es sich nun um ein schattiges oder sonniges Plätzchen handelt.

Im Sommer beginnt die Hochsaison der Stauden. Jedes Jahr aufs Neue treiben diese mehrjährigen, krautartigen Pflan zen aus. Ihr Erscheinungsbild ist ganz unterschiedlich: Helle Farben wechseln mit dunklen, flächige Formen mit filigra nen. Die Vielfalt ist kaum zu überblicken – kein Wunder bei über 2000 Staudenarten.
Stauden sind in der Regel robuste Pflanzen, die – wenn sie einmal gut angewachsen sind – nur geringe Anforderungen stellen. So reicht es vollkommen aus, sie alle drei, vier Tage kräftig zu gießen. Auch Unkräuter haben nahezu keine Chance.

Stauden für sonnige und schattige Plätze Im Garten gibt es so gut wie keine Stelle, der Stauden nicht gewachsen wären: Hoch wachsende Stauden wie Malven, Sonnenhut oder filigrane Gräser lieben die Sonne. Auch die Sonnenbraut trägt ihren Namen nicht zu Unrecht. Von ihr gibt es zahlreiche Sorten; das Farbenspektrum reicht von strahlendem Gelb über Orange bis hin zu samtigem Braunrot.

Phlox - ein Schmuck für jeden Garten
Sonnig mag es auch der Phlox. „Ein Garten ohne Phlox“, so formulierte es einst der berühmte Staudenzüchter Karl Foerster, „ist ein Irrtum.“ Zweifellos gehört der Phlox zu den ausdrucksstärksten und schönsten Stauden im Garten. Waldstauden hingegen gedeihen im Halbschatten oder Schatten. Sie wirken weniger duch farbenfrohe Blüten, dafür umso mehr durch attraktive Blattstrukturen.

Vermehrung und Schnitt
So vielfältig Stauden auch sind, eines ist allen gemein: Sie brauchen einen humusreichen, luftigen Boden. Vor einer Pflanzung sollte die Erde daher gelockert und mit Kompost angereichert werden – wichtig zu wissen, denn auch im Sommer gibt es einige Staudenarten, die geteilt und verpflanzt werden können. Zu ihnen gehört zum Beispiel der Storchschnabel.

Einige Stauden entwickeln sich nur langsam, sind dann aber sehr ausdauernd. Phlox und Geißbart können ohne weiteres 20 oder 30 Jahre alt werden.

Wer Stauden pflanzt, sollte daran denken, dass Pflanzen wachsen. Lässt man ihnen genügend Platz, entwickeln sich aus den kleinen Pflanzen in kurzer Zeit wahre Prachtexemplare. Uwe Peglow, Inhaber der Staudengärtnerei am Dominikus in Berlin-Hermsdorf, empfiehlt bei Pflanzung großwüchsiger Stauden, ein bis drei der Gewächse pro Quadratmeter zu setzen, bei Stauden mittlerer Wuchshöhe sind fünf pro Quadratmeter angemessen.

Triebe entfernen - Blühten vermehren
Allerdings ist nicht immer eine Teilung notwendig, um eine üppige Blütenpracht zu erzielen. Durch das Entfernen verblühter Triebe lässt sich bei so manchen Stauden die Blütezeit verlängern oder sogar ein Nachflor erreichen.

Einmal angelegte Staudenbeete sind in der Pflege recht an spruchslos. Lediglich im Frühjahr müssen die oberirdisch abgestorbenen Pflanzenteile abgeschnitten werden. Richtig kombiniert, lassen Stauden den Garten nahezu das gesamte Jahr hindurch in voller Blüte erscheinen.



Stand:14.05.2009


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