Was liegt an im Ziergarten?

Ziergarten DezemberWas wächst, braucht auch Nährstoffe, und so ist jetzt der ideale Zeitpunkt, um Ihre Rosen und Pracht­stau­den zu düngen. Mandelbäumchen brau­chen einen regelmäßigen Rückschnitt, damit sie jedes Jahr aufs Neue kräftig blühen. Der beste Zeitpunkt dafür ist, sobald die Blüten verwelkt bzw. abgefallen sind.

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Was liegt an im Obstgarten?

Obstgarten AprilDie Pflanzzeit für wur­zel­nack­te Gehölze ist vorbei, wollen Sie trotzdem noch etwas pflanzen, greifen Sie besser auf Con­tai­ner­wa­re zurück. Bei Obst­bäu­men mit einem reichen Blütenansatz sollten Sie bereits einige Blüten entfernen, sobald sie das im Ballonstadium erreicht haben. So mildern sie die zweijährige Schwankung des Fruchtertrags ab.

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Was liegt an im Gemüsegarten?

Gemüsegarten AprilDer April ist der Wachs­tums­mo­nat schlechthin, und so wird es höchste Zeit, zahlreiche Aus­saa­ten in die Erde zu brin­gen. Sind die Pflänzchen dann schließlich gekeimt, sollten Sie sie rechtzeitig pikieren, um den Verpflanzschock möglichst gering zu halten.

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Hurra! Ich habe einen Kleingarten.

Hurra! Ich habe einen Kleingarten.„Hurra! Ich habe einen Kleingarten“ bietet um­fang­rei­che und fundierte Informationen für jeden Neu-Kleingärtner und solche, die es werden wollen. Auf über 100 Seiten bleiben keine Fragen zum Gärtnern im Verein, zum Anbau von Obst und Gemüse, Zier­ge­höl­zen oder Wasser im Garten offen. Ergänzt wird das unverzichtbare Nachschlagewerk durch einen Gartenkalender und der Vorstellung Ihres Lan­des­ver­ban­des (bisher erhältlich für Berlin und Schleswig-Holstein).

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Verticillium-Welke im Garten vermeiden

Verticillium-Welke am EssigbaumFoto: Pflanzenschutzamt Berlin Verticillium-Welke am Essigbaum Plötzlich welkende Zweige am Pe­rücken­strauch (Cotinus) oder am Fächerahorn (Acer palmatum subsp. palmatum) sowie schlagartig welkende Erdbeerpflanzen trotz intensiver Wassergaben können auf eine In­fek­tion durch den pilzlichen Erreger der Verticillium-Welke zurückzuführen sein. Eindeutig ist die Diagnose erst durch eine Laboruntersuchung.

Der Erreger ist in der Lage, viele Jahre im Boden infektionsfähig zu bleiben. Aber nur wenn der Erreger im ak­tu­el­len Jahr gute Ent­wick­lungs­be­din­gun­gen findet, wächst er in die Pflanze ein und schädigt sie. Beson­ders kühle und feuchte Witterungs­ab­schnit­te sowie Standorte, die zu Staunässe neigen oder sich im Früh­jahr schwer erwärmen, fördern den Be­fall. Die Welkesymptome treten allerdings erst auf, sobald warmes und trockenes Wetter herrscht.

Liegt erst einmal ein Befall vor, kann nur ein kräftiger Rückschnitt der betroffenen Pflanzen einen Wiederaufbau fördern. Es gibt der­zeit kein Gieß- oder Spritzmittel, das den Erreger unschädlich machen kann.

Ahornstamm - Verticillium-WelkeFoto: Pflanzenschutzamt Berlin Querschnitt durch einen von der Verticillium-Welke befallenen Ahorn-Stamm Die Pilzkrankheit tritt besonders häufig an folgenden Pflanzen auf: Erdbeeren, Ahornarten, Pe­rücken­strauch, Essigbaum (Rhus), Trompe­tenbaum (Catalpa), aber auch an Magnolien (Magnolia).

Gelangen befallene Pflanzenteile auf den Kompost, bleibt der Er­reger in der Komposterde erhalten und wird beim Verteilen im Garten verbreitet. Deshalb entsorgen Sie „unerklärlich“ welkende Pflanzenteile nicht über den Kompost, sondern besser über den Hausmüll.
 
Leider mehren sich die Anzeichen dafür, dass der Pilz auch über neu gekaufte Pflanzen in den Garten eingeschleppt wird. Insbesondere bei getopfter Pflanzware (Containerpflanzen) kann das geschehen.

Maria Andrae