„Gartenfreund“-Expertenforum

„Moderne Formen des Gärtnerns“ – unter diesem Motto steht das 9. „Gartenfreund“-Expertenforum, zu dem wir Sie herzlich einladen möchten. Weitere Informationen und das An­mel­de­for­mu­lar finden Sie hier.

Aromatische Maibowle

Aromatische MaibowleWer das un­ver­wech­sel­ba­re Aroma des Wald­meis­ters in Form von selbst gemachter Maibowle genießen möchte, sollte bei der Zubereitung ein paar Dinge beachten. Denn in hohen Dosen genossen, drohen Kopfschmerzen und Übelkeit – nicht vom Alkohol, sondern vom Cumarin.

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Gartenschauen 2015

Gartenschauen 2015Auch in diesem Jahr finden quer durch die Republik wieder fünf Landesgartenschauen und die Bun­des­gar­ten­schau statt.

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Wespen als Schädlingsbekämpfer

2500 Fliegen sowie 650 Schnaken und Mücken erbeutet ein Volk der Deut­schen Wespe (300 bis 400 Ar­bei­te­rin­nen) innerhalb von sechs Stunden. Damit leis­ten die Tiere einen wichtigen und effektiven Beitrag zur biologischen Schädlingsbekämpfung.

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Mischgemüse „Tomatoffel“

Mischgemüse „Tomatoffel“Ob kleine Meerjungfrau oder rätselhafte Sphinx – „Mischwesen“ gehören ins Reich der Märchen und Fabeln. So ganz stimmt das jedoch nicht. Denn TomTato®, eine Kombination aus Tomate und Kartoffel, ist ganz real.

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Kräuter!

Kräuter geben vielen Gerichten erst den richtigen Pfiff. Auf fast 200 Seiten, versehen mit zahlreichen Farbabildungen, erfahren Sie in "Kräuter! aus der "Edition Gartenfreund", wie Sie Kräuter sammeln, selbst ziehen, vermehren oder konservieren können. Zusätzlich lernen Sie zahlreiche bekannte Kräuter im Porträt kennen.

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Hurra! Ich habe einen Kleingarten.

Hurra! Ich habe einen Kleingarten.„Hurra! Ich habe einen Kleingarten“ bietet um­fang­rei­che und fundierte Informationen für jeden Neu-Kleingärtner und solche, die es werden wollen. Auf über 100 Seiten bleiben keine Fragen zum Gärtnern im Verein, zum Anbau von Obst und Gemüse, Zier­ge­höl­zen oder Wasser im Garten offen. Ergänzt wird das unverzichtbare Nachschlagewerk durch einen Gartenkalender und der Vorstellung Ihres Lan­des­ver­ban­des (bisher erhältlich für Berlin und Schleswig-Holstein).

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Krankheiten und Schädlinge an Wildobst

Pflanzen, die nicht züchterisch be­arbeitet wurden, gelten allgemein als widerstandsfähig gegenüber Krankheitserregern und Schädlingen. Schließlich müssen sich Wildpflanzen ja ohne menschliche Pflege in der Natur behaupten. Daraus zu schließen, dass Wild­obst generell nicht von Krank­heiten und Schädlingen befallen wird, ist allerdings ein Trugschluss.

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Verticillium-Welke im Garten vermeiden

Verticillium-Welke am EssigbaumFoto: Pflanzenschutzamt Berlin Verticillium-Welke am Essigbaum Plötzlich welkende Zweige am Pe­rücken­strauch (Cotinus) oder am Fächerahorn (Acer palmatum subsp. palmatum) sowie schlagartig welkende Erdbeerpflanzen trotz intensiver Wassergaben können auf eine In­fek­tion durch den pilzlichen Erreger der Verticillium-Welke zurückzuführen sein. Eindeutig ist die Diagnose erst durch eine Laboruntersuchung.

Der Erreger ist in der Lage, viele Jahre im Boden infektionsfähig zu bleiben. Aber nur wenn der Erreger im ak­tu­el­len Jahr gute Ent­wick­lungs­be­din­gun­gen findet, wächst er in die Pflanze ein und schädigt sie. Beson­ders kühle und feuchte Witterungs­ab­schnit­te sowie Standorte, die zu Staunässe neigen oder sich im Früh­jahr schwer erwärmen, fördern den Be­fall. Die Welkesymptome treten allerdings erst auf, sobald warmes und trockenes Wetter herrscht.

Liegt erst einmal ein Befall vor, kann nur ein kräftiger Rückschnitt der betroffenen Pflanzen einen Wiederaufbau fördern. Es gibt der­zeit kein Gieß- oder Spritzmittel, das den Erreger unschädlich machen kann.

Ahornstamm - Verticillium-WelkeFoto: Pflanzenschutzamt Berlin Querschnitt durch einen von der Verticillium-Welke befallenen Ahorn-Stamm Die Pilzkrankheit tritt besonders häufig an folgenden Pflanzen auf: Erdbeeren, Ahornarten, Pe­rücken­strauch, Essigbaum (Rhus), Trompe­tenbaum (Catalpa), aber auch an Magnolien (Magnolia).

Gelangen befallene Pflanzenteile auf den Kompost, bleibt der Er­reger in der Komposterde erhalten und wird beim Verteilen im Garten verbreitet. Deshalb entsorgen Sie „unerklärlich“ welkende Pflanzenteile nicht über den Kompost, sondern besser über den Hausmüll.
 
Leider mehren sich die Anzeichen dafür, dass der Pilz auch über neu gekaufte Pflanzen in den Garten eingeschleppt wird. Insbesondere bei getopfter Pflanzware (Containerpflanzen) kann das geschehen.

Maria Andrae