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Jetzt zu sehen: Waldmaus

(Apodemus sylvaticus)

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WaldmausFoto: SchwarzerMit Vogelfutter kann man auch einen pelzigen Nutznießer anlocken: die Waldmaus oder ihre sehr ähnliche Verwandte, die Gelbhalsmaus. Mancherorts wird sie auch durch die Brandmaus, erkennbar am schwarzen Streifen auf dem Rücken, vertreten. Neben der Kurzsichtigkeit ist all diesen Mäusen gemeinsam, dass sie durch den langen Schwanz, große Micky-Maus-Ohren und Kulleraugen leicht von den kurzschwänzigen Wühlmäusen zu unterscheiden sind.

Auch klettern die Apodemus-Mäuse ausgezeichnet und plündern sogar aufgehängte Meisenknödel. Sie sind nachts und am Tage unterwegs und suchen nach Samen, Nüssen, Pilzen und Insekten. Wenn die ersten Frühlingsblüher erscheinen, beißen sie sich auch schon mal frische Blätter, wie von Blausternchen, ab. Sie rich­ten im Gegensatz zu Wühlmäusen aber kaum Schäden an. Die Waldmaus lebt meist unterirdisch. Die Baue haben mehrere Eingänge, eine Vorratskammer und einen Schlafraum. Auch Nistkästen oder Baumhöhlen werden bewohnt. Nur in die Gartenlaube sollte man sie nicht lassen.

Elke Schwarzer