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Jetzt zu sehen: Tagpfauenauge

(Aglais io)

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TagpfauenaugeFoto: Schwarzer An den ersten sonnigen, warmen Märztagen sind sie da: die Tagpfauenaugen. Warum können sie sich eigentlich so pünktlich auf die Frühblüher stürzen, während andere Falter fehlen? Das liegt daran, dass der bunte Schmetterling als erwachsenes Tier überwintert, wie auch Kleiner und Großer Fuchs, Zitronen- und C-Falter.

Die Tagpfauenaugen, deren Raupen an Brennnesseln fressen, haben geschützt in Holzstapeln, Schuppen oder auf Dachböden überwintert und werden bei Wärme sofort aktiv. Da die Falter Monate auf dem Buckel haben, sehen manche entsprechend ramponiert aus, vielleicht lebten sie in beengten Verhältnissen oder machten Bekanntschaft mit Vogelschnäbeln, trotz ihrer tarnfarbigen Flügelunterseite. An Weiden, Winter-Schneeball, Schlehen und Pflaumen kann man die bunten Gartengäste jetzt gut beobachten. Wenn Sie an einer sonnigen Stelle auch ein oder zwei Große Brennnesseln bereithalten, legen sie vielleicht auch Eier ab, und die nächste Generation der winterharten Flieger ist gesichert.

Elke Schwarzer