• Tiere im Garten

Jetzt zu sehen: Mittlerer Weinschwärmer

(Deilephila elpenor)

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  • Falter
  • Drüsige Springkraut
  • Neophyten

Mittlerer WeinschwärmerFoto: Tim´s Insects/Adobe Stock

Wie ein Tagpfauenauge, nur als Raupe: Der Mittlere Weinschwärmer ist als Larve genauso imposant wie als Falter, den man weitaus seltener zu Gesicht bekommt. Der Falter ist olivgrün mit pinkfarbe­nen Binden und bis zu 6 cm Spannweite. Die Raupe wird 8 cm lang und zeichnet sich durch zwei große Augenflecken auf jeder Seite aus, die Fressfeinde abschrecken sollen. Damit der Trick richtig gut wirkt, kann sie ihren Kopf und Thorax einziehen, sodass sich der Körper verdickt und die vermeintlichen Augen noch größer wirken.

Raupe des Mittlerer WeinschwärmerFoto: Henrik Larsson/Adobe Stock Junge Raupen sind grün, ältere färben sich braun bis grau. Im September findet man die verpuppungsreifen Tiere. Die Art tritt oft in Gärten auf, denn sie hat einen ungewöhnlichen Speise­plan: Sie mag Weidenröschen, Nachtkerzen, Hexenkraut, Blutweiderich und sogar Fuchsien. Sel­ten wird sie an Fieberklee gefunden. Wird es zu viel, kann man die Raupen auf Springkraut umsiedeln. Neben den heimischen Arten fressen sie auch das invasive Drüsige Springkraut (Impatiens glandulifera). So helfen sie mit, den aus Indien eingeschleppten Neophyten etwas einzudämmen.

Elke Schwarzer