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Pflanzenschutztipp: Birnengallmücke

Schlagworte zu diesem Artikel:
  • Birnengallmücke
  • Befall
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  • Maden
  • Birnenblüte

BirnengallmückeFoto: VietmeierBei einem Befall mit der Birnengallmücke wachsen Birnenfrüchte nach der Blüte schneller heran als gewöhnlich. Sie bekommen eine kugelige Form, werden schließlich braunschwarz und fallen dann ab. Das Innere der Frucht ist ausgehöhlt und mit gelblich weißen Maden besetzt.

Die Birnengallmücke schlüpft von März bis April aus Puppen, die im Erdboden überwintert haben. Anschließend legt die erwachsene Gallmücke ihre Eier in die noch geschlossene oder sich gerade öffnende Birnenblüte ab. Die geschlüpften Larven bohren sich dann in den Fruchtknoten ein und zerfressen später das Innere des Fruchtfleischs. Nach einigen Wochen verlassen sie die Früchte, wandern in den Boden und überwintern dort.

Die Anfälligkeit der einzelnen Birnensorten ist sehr unterschiedlich. Besonders stark befallen wird die Sorte ‘Williams Christ’. Es gibt keine Möglichkeit, die Birnengallmücke direkt zu bekämpfen. Sie sollten aber die vorzeitig abgefallenen Früchte gründlich einsammeln und beseitigen.

Andreas Vietmeier
Landwirtschaftskammer NRW