• Gut zu wissen

Japankäfer melden

Schlagworte zu diesem Artikel:
  • Japankäfer
  • Schaden
  • Käfer
  • Larven

KäferFotos: Olaf Zimmermann/LTZ Augustenberg Japankäfer, Gartenlaubkäfer, Kleiner Junikäfer, Rosenkäfer

Gefahr im Anflug: Der Japankäfer frisst ca. 400 Pflanzenarten – von der Kartoffel über Rasengräser bis zum Apfel – und kann große Schäden in der Natur und in unseren Gärten anrichten. Der erwachsene Käfer ernährt sich von Blättern, Blüten und Früchten, markant ist sein Skelettierfraß, bei dem er nur das Blattgewebe zwischen den Blattadern frisst. Die im Boden lebenden Larven können durch Wurzelfraß ganze Pflanzenbestände vernichten.

Bislang kommt er in der Schweiz nahe der deutschen Grenze sowie in Norditalien vor. Immer häufiger wird er aber auch in Deutschland gesichtet. Erwachsene Japankäfer sind 8–11 mm lang und ähneln dem heimischen Gartenlaubkäfer. Der Käfer zeigt aber ein spezielles Alarmverhalten, mit dem er sich von anderen Käfern unterscheidet: Bei Gefahr spreizt er ein Beinpaar seitlich ab.

Japankäfer Beim Verdacht auf einen Befall setzen Sie sich unbedingt mit dem Pflanzenschutzdienst in Ihrem Bundesland in Verbindung. Verdächtige Käfer sichern Sie am besten in einem verschlossenen Röhrchen, um sie zur Bestimmung zu übergeben. Notfalls reicht aber auch ein gutes Foto. Wichtig ist, dass Sie sich auch das Datum und den genauen Fundort notieren. 

Weitere Infos: www.bmleh.de/japankaefer

sök