- Gut zu wissen
Gefahr am Baum
Foto: Ronny/Adobe Stock
Der gefürchtete Eichenprozessionsspinner breitet sich seit einigen Jahren zunehmend auch rund um Kleingartenanlagen und in Siedlungsbereichen aus. Begünstigt wird dies vor allem durch milde Winter und warme, trockene Frühjahre, die den Raupen gute Entwicklungsbedingungen bieten.
Er ist gut an seinen Gespinstnestern am Stamm oder in Astgabeln von Eichen erkennbar. Die Raupen bewegen sich oft in „Prozessionen“ ihren Fraßplätzen. Gefährlich sind ihre feinen Brennhaare: Sie enthalten ein Nesselgift, das Hautreizungen, Augenentzündungen und Atemprobleme auslösen kann – und lange wirksam bleibt.
Entdecken Sie im Rahmengrün Nester und Raupen, berühren oder entfernen Sie diese keinesfalls! Halten Sie Abstand, kennzeichnen Sie den Bereich, informieren Sie die Nachbarn und halten Sie Kinder und Haustiere fern. Anschließend sollten Sie Ihren Verein und die zuständige Kommune informieren. Eine sichere Beseitigung ist nur mit spezieller Schutzkleidung und Absaugtechnik durch einen Fachbetrieb möglich.
Nach möglichem Kontakt wechseln Sie Ihre Kleidung und duschen Sie. Holen Sie bei Beschwerden ärztlichen Rat ein. Regelmäßige Sichtkontrollen an Eichen helfen, einen Befall frühzeitig zu erkennen und Risiken zu minimieren.
gvi