• Gut zu wissen

Gartenwissen: Pyrophyten

Schlagworte zu diesem Artikel:
  • Pyrophyten
  • Feuer
  • Savannen
  • Hitze
  • Banksie
  • Eukalyptusbäume

Australische BanksieFoto: KHBlack/Adobe Stock Pyrophyten sind Pflanzen, die sich an Feuer angepasst haben und teils sogar davon profitieren. Sie wachsen oft in heißen, trockenen und bewaldeten Gebieten, in denen es natürlicherweise regelmäßig brennt, wie Savannen oder mediterranen Regionen. Eine dicke Borke schützt etwa die Stämme von Mammutbäumen und Kanaren-Kiefern vor Bodenfeuern. Die Korkeiche kann sich selbst aus stark verkohlten Ast- und Stammbereichen regenerieren. Eukalyptusbäume bilden dagegen unterirdische Speicherorgane mit ruhenden Knospen, aus denen sie nach einem Waldbrand neu austreiben.

Einige Pflanzen brauchen das Feuer, um sich fortpflanzen zu können. So öffnen sich die Zapfen der Küstenkiefer erst durch die Hitze eines Feuers und geben die Samen frei. Aus der Not eine Tugend gemacht hat die australische Banksie: Ihre stark verholzten Früchte springen erst nach einem Buschfeuer auf (Bild). Die unversehrten Samen fallen dann in nährstoffreiche, unbeschattete Erde.

rs