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Gartenwissen: Landsorten

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Kartoffel-Landsorte ‘Blauer Schwede’Foto: Schmutzler-Schaub/Adobe Stock

Landsorten – von Züchtern auch Landrassen genannt – sind samen­feste, einheimische Pflanzensorten, die traditionell in Haus- und Bauerngärten sowie auf Feldern angebaut werden. Entstanden sind sie durch natürliche Selektion und die jahrhundertelange gezielte Auslese durch die Menschen. Deshalb sind sie gut an ihre regionale Umgebung angepasst und gelten als ertragssicher.

Landsorten sind genetisch vielfältig und robust gegenüber Wetterextremen und Krankheiten. Oft zeigen sie auch einen besonderen Geschmack oder spezielle Nutzungseigenschaften. Die Kartoffel-Landsorte ‘Blauer Schwede’ (Foto) etwa hat eine markante Knollenfarbe. Für Züchter stellen Landsorten eine wichtige Genreserve dar, etwa um neue Kultursorten zu entwickeln, die besser an die Folgen des Klimawandels angepasst sind. Durch intensives Züchten können so Gene von Landsorten in Kultursorten eingekreuzt werden, z.B. um Sorten anpassungsfähig für extreme Hitze zu machen.

rs