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Gartenwissen: Heißrotte

Schlagworte zu diesem Artikel:
  • Heißrotte
  • Thermokompostierung
  • Mikro­organismen
  • Temperatur
  • Krankheits­erre­ger
  • Beikrautsamen
  • Kompost

ThermokompostierungFoto: Phoebe/Adobe Stock

Bei der Heißrotte (oder auch Thermokompostierung) wird organisches Material in einem großen, gut durchmischten Haufen so geschichtet, dass durch die Aktivität von Mikro­organismen Temperaturen von 50 bis 70 °C entstehen. Bei dieser Hit­ze wird das Material deutlich schneller zersetzt als bei der klassischen Kaltkompostierung und tötet zugleich vie­le Beikrautsamen und Krankheits­erre­ger zuverlässig ab.

Nutzen Sie anfallendes Grünschnittmaterial wie Rasenschnitt oder Ge­mü­sereste, um jetzt einen neuen Kom­postansatz zu starten. Mischen Sie dafür stickstoffreiches, grünes Material wie Rasenschnitt mit kohlenstoffreichem, strukturgebendem Material wie Stroh, Laub oder Häckselgut im Volumenverhältnis von etwa eins zu drei, damit der Rotteprozess gut anspringt und ausreichend Hitze entsteht, ohne dass der Haufen verklebt oder fault. Das Material sollte dabei nicht austrocknen.

sök