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Dürre setzt Hummeln zu

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Dürre setzt Hummeln zuFoto: Paul Stickley/Wirestock Creators/Adobe Stock

Unser Klima ändert sich seit Jahrzehnten mit einem nie dagewesenen Tempo. Wie sich diese menschengemachte Turbo-Erderwärmung auf uns und andere Lebewesen auswirken wird, ist bislang kaum abzusehen. Ein Forschungsteam der Uni Würzburg hat jetzt herausgefunden, dass Dürrejahre die Kolonieentwicklung von Ackerhummeln deutlich beeinträchtigen: Sowohl Lebensdauer als auch Koloniegewicht und die Produktion von Königinnen und Männchen sind dann stark reduziert. Ein geringes Koloniegewicht bedeutet weniger Individuen für die Nahrungssuche, was wiederum zu einer reduzierten Bestäubungsleistung im Umfeld führt.

Noch gravierender ist der fast vollständige Ausfall der Folgegeneration. Wenn die Völker deutlich weniger Nachkommen produzieren, leidet die Stabilität einer Population langfristig. Um die Widerstandsfähigkeit der Bestäuber gegenüber Extremwetterereignissen zu erhöhen, empfehlen die Forschenden gezielte Maßnahmen in der Landschaftsplanung, wie die Wiederherstellung von Feuchtgebieten.

sök