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Auferstehungspflanzen

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  • Auferstehungspflanzen
  • Algen
  • Flechten
  • Moos
  • Wechselfeuchte Pflanzen
  • Unechte Rose von Jericho

Unechte Rose von JerichoFoto: Markus Bormann/Adobe StockJeder, dem schon einmal eine Pflanze vertrocknet ist, weiß, dass die Pflanze dann nicht mehr zu retten ist. Algen, Flechten und Moose sind da schon robuster, manche Moose konnten sogar nach über 20 Jahren im Herbarium, also einer Sammlung von gepressten und getrockneten Pflanzen, wieder „auferstehen“.

Es gibt jedoch auch ca. 300 Arten höherer „Auferstehungspflanzen“, besser bezeichnet als wechsel­feuchte (poikilo­hydrische) Pflanzen. Sie können je nach Art bis 95 % ihres Wassers abgeben und dennoch überleben, während die meisten anderen Pflanzen bereits absterben, wenn sie 20–30 % verloren haben. Bekanntestes Beispiel solch einer Auferstehungspflanze ist die Unechte Rose von Jericho (Selaginella lepidophylla, Foto). Sie entfaltet sich auch nach mehreren Monaten in getrocknetem Zustand, meist in weniger als zwei Stunden, nachdem sie wieder mit Wasser in Berührung kam.

gvi