- Gartenpflege
Gartenwissen: pH-Wert
Foto: piyaset/Adobe Stock
Der pH-Wert gibt an, wie sauer oder alkalisch Ihr Gartenboden ist. Die Skala reicht von 0 bis 14, 7 gilt als neutral. Werte darunter kennzeichnen einen sauren, Werte darüber einen alkalischen (kalkhaltigen) Boden. Für die meisten Kulturen liegt der optimale Bereich zwischen 6,0 und 7,0 – hier können Pflanzen Nährstoffe wie Phosphor, Kalium und Magnesium am besten aufnehmen.
Ist der Boden zu sauer oder zu alkalisch, werden die Nährstoffe schlechter verfügbar, selbst wenn sie im Boden vorhanden sind. Das zeigt sich häufig durch Wachstumsstörungen, Blattverfärbungen oder eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten wie Kohlhernie, die vor allem auf sauren Böden auftritt.
Den pH-Wert können Sie mit Bodentest-Sets oder Messgeräten selbst bestimmen. Für genauere Ergebnisse empfiehlt sich eine Bodenprobe im Labor, die weitere Werte wie den Nährstoffgehalt liefert. Ist Ihr Boden zu sauer, hilft eine Kalkung. Verwenden Sie am besten kohlensauren Kalk, den Sie im Herbst oder zeitigen Frühjahr ausbringen. Bei zu hohem pH-Wert können Kaffeesatz, Rindenmulch oder Nadelkompost den Boden ansäuern. Der pH-Wert lässt sich aber nur langsam verändern.
sök