- Gartenpflege
Gartentipp: Rund um Johanni
Foto: An-T/Adobe Stock
Der Johannistag am 24. Juni markiert im Gartenjahr einen wichtigen Einschnitt. Viele Pflanzen wechseln jetzt vom kräftigen Wachstum in die Reifephase – Zeit für ein paar gezielte Handgriffe.
Für Spargel und Rhabarber gilt: Die letzte Ernte ist getan. Danach müssen die Pflanzen Kräfte für das nächste Jahr sammeln. Beim Rhabarber steigt jetzt der Oxalsäuregehalt, daher wird er nicht mehr geerntet. Mit etwas Kompost und Hornmehl kann sich die Pflanze erholen – bitte die Blätter stehenlassen, damit die Pflanze durch Fotosynthese Kohlenhydrate bilden und einlagern kann.
Die an den Obstbäumen entstandenen „Wassertriebe“ können durch den „Juni-Riss“ leicht entfernt werden. Bei Hecken ist nun der beste Zeitpunkt für einen Form- und Pflegeschnitt, damit sie dicht bleiben. Rosen dürfen Sie nach der ersten Blüte kräftig zurückschneiden – bis auf Bleistiftdicke der Triebe oder direkt über dem obersten vollentwickelten Blatt. Danach etwas Kompost oder Rosendünger geben, damit sie erneut durchtreiben und eine zweite Blüte ansetzen.
Andreas Berger
Fachberater des Landesverbandes
Niedersächsischer Gartenfreunde