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Pflanzenschutz: Rosenblattrollwespe

Schlagworte zu diesem Artikel:
  • Rosenblattrollwespe
  • Rose
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  • Rosenblätter

RosenblattrollwespeFotos: Vietmeier

Bei einem Befall von Rosen mit der Rosenblattrollwespe (Blennocampa pusilla) rollen sich die Blätter plötzlich röhrenförmig zusammen. Im Innern der eingerollten Blätter sind nach einiger Zeit kleine weiße bis hellgrün gefärbte Larven zu finden. Bei einem stärkeren Befall können die Blätter schließlich gelb werden und dann verkümmern.

Die 3–4 mm langen, schwarzen erwachsenen Tiere der Rosenblattrollwespe fliegen von Ende April bis Anfang Juni und legen ihre Eier an bzw. in den Rand der Rosenblätter ab. Die aus den Eiern schlüpfenden Larven entwickeln sich bis etwa Juli im Innern der Blattröhrchen. Dann wandern sie in den Boden ab, um sich dort im nachfolgenden Frühjahr zu verpuppen. Es tritt nur eine Generation im Jahr auf. Um einem erneuten Befall mit der Rosenblattrollwespe an Ihren Rosen im nächsten Jahr vorzubeugen, ist es hilfreich, wenn Sie die befallenen Rosenblätter möglichst frühzeitig abpflücken und über den Hausmüll entsorgen.

Andreas Vietmeier
Landwirtschaftskammer NRW