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Baustoffe für den Garten: So schaffen Sie ein kleines Paradies
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Nichts ist so herausfordernd, wie die Neuanlage eines eigenen kleinen Gartens. Wenn Sie eine brachliegende Grünfläche übernehmen und daraus einen Garten zaubern möchten, benötigen Sie drei Dinge. Einen guten Plan, die passenden Baustoffe und Zeit. Vieles können Sie selbst machen, für einige Bereiche braucht es Experten. Doch bevor Sie die Gewerke zusammentrommeln, stellen wir Ihnen die wichtigsten Baustoffe vor.
Mutterboden und verschiedene Erden
Die Basis für jedes gesunde Pflanzenwachstum ist hochwertiger Mutterboden. Wenn Sie Ihren Garten neu anlegen, sollten Sie der Qualität der Erde oberste Priorität einräumen. Mutterboden ist die oberste, fruchtbare Schicht des Bodens, die reich an Mikroorganismen sowie Nährstoffen ist.
Oftmals ist der vorhandene Boden durch vorangegangene Baumaßnahmen verdichtet oder ausgelaugt. In diesem Fall hilft das Auffüllen mit frischem Substrat, um Ihren Pflanzen den bestmöglichen Start zu ermöglichen.
Je nach geplantem Bewuchs benötigen Sie zudem spezialisierte Erden. Wenn Sie beispielsweise ein Moorbeet oder ein Kräuterhochbeet planen, weichen die Ansprüche an den pH-Wert sowie die Durchlässigkeit stark ab. Das Schleppen und den Transport mit dem eigenen Auto können Sie sich sparen, denn den Transport übernehmen Dienstleister wie entsorgen-versorgen.de für Sie. Hier können Sie auch gleich alte Erde mitnehmen lassen, für die im Garten kein Platz mehr ist.
Ein guter Mix aus Mutterboden, Kompost sowie speziellen Substraten sorgt dafür, dass Ihre grünen Schützlinge prächtig gedeihen und weniger anfällig für Krankheiten sind. Denken Sie daran, die Erde vor der Pflanzung gut aufzulockern, damit die Wurzeln tief in das neue Erdreich eindringen können.
Holz für Terrassen, Zäune und mehr
Holz bringt eine natürliche Wärme in den Garten und ist als Baustoff extrem vielseitig einsetzbar. Wenn Sie eine Terrasse planen, haben Sie die Wahl zwischen heimischen Hölzern wie Lärche oder Douglasie und extrem langlebigen Harthölzern. Holz fügt sich harmonisch in die grüne Umgebung ein und heizt sich im Sommer nicht so stark auf wie Steinplatten. Auch für Sichtschutzzäune, Pergolen oder Hochbeete ist dieser nachwachsende Rohstoff die erste Wahl.
Achten Sie beim Kauf unbedingt auf die Witterungsbeständigkeit sowie die nötige Vorbehandlung. Wenn Sie Holz im direkten Erdkontakt verbauen, ist ein zusätzlicher Schutz gegen Feuchtigkeit unerlässlich, damit Sie lange Freude an Ihren Konstruktionen haben.
Regelmäßiges Ölen oder Lasieren erhält nicht nur die schöne Optik, sondern schützt das Material auch vor dem Vergrauen durch UV-Strahlung. Mit Holz schaffen Sie gemütliche Rückzugsorte, die zum Verweilen sowie Entspannen einladen.
Natur- und Pflastersteine für die Struktur
Steine geben Ihrem Garten eine feste Struktur und dienen als gestalterisches Element für Wege, Mauern oder Einfassungen. Wenn Sie sich für Natursteine entscheiden, wählen Sie ein Material, das über Jahrzehnte hinweg seine Schönheit behält und eine zeitlose Eleganz ausstrahlt.
Pflastersteine aus Beton sind eine praktische sowie oft kostengünstigere Alternative für Hofeinfahrten oder funktionale Gartenwege. Sie sind in unzähligen Formen sowie Farben erhältlich und lassen sich dank ihrer exakten Maße besonders leicht verlegen. Wenn Sie Trockenmauern aus Naturstein errichten, schaffen Sie zudem wertvolle Lebensräume für Insekten sowie kleine Eidechsen. Steine sind das Rückgrat der Gartenarchitektur und sorgen für klare Linien inmitten der üppigen Bepflanzung.
Beton und Mörtel für Fundamente und Randsteine
Auch wenn man ihn im fertigen Garten oft nicht sieht, ist Beton ein unverzichtbarer Helfer für die Stabilität. Wenn Sie schwere Gartenhäuser, massive Mauern oder auch nur einfache Randsteine setzen möchten, benötigen Sie ein solides Fundament. Beton und Mörtel sorgen dafür, dass Ihre Wege nicht absacken und die Beeteinfassungen auch nach einem harten Winter noch exakt an ihrem Platz stehen.
Eric Wittig