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- Anzeige - Jetzt Bienengarten anlegen – für mehr Artenvielfalt!

Ohne diese fleißigen Tierchen säßen wir Menschen ganz schön in der Patsche – da bieten wir ihnen doch gerne ein Zuhause und Nahrung im Garten!

Kaum Obst, kaum Gemüse und nur wenige Blumen – was wäre das für eine trostlose Welt! Aber ein Szenario, das inzwischen gar nicht mehr so abwegig scheint. Zumindest nicht, wenn sich die Lebensräume und das Nahrungsangebot für Bienen und andere bestäubende Insekten weiter verringern. Denn all die kleinen Flugkünstler nehmen, während sie an den Blüten von
Erdbeeren, Raps, Apfel und Co. Nektar schlürfen, im Vorbeistreifen Pollen auf. Angekommen auf der nächsten Blüte, gelangt der Pollen beim Herumwuseln auf deren Narbe, und die Samen- bzw. Fruchtbildung wird in Gang gesetzt. Nach Besuch der nächsten Blüte kann etwas Pollen herabfallen und die Blüte damit bestäuben.

Fleißige Bienen! 

Als emsigste Bestäuberin gilt die Honigbiene. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass ein Volk bis zu 15.000 Sammelbienen ausschickt. Jede besucht täglich bis zu tausend Blüten. Aber auch Wildbienen tragen einen großen Teil zur Bestäubung bei. Hummeln besuchen zwei- bis viermal so viele Blüten wie Honigbienen und sie bestäuben viel sorgfältiger. Zudem sind sie auch
bei niedrigeren Temperaturen und schlechterem Wetter aktiv, während Honigbienen dann Pause machen. Die vielen anderen Wildbienenarten leben meist einzeln und nicht in Völkern. Sie fliegen nicht so weit wie Honigbienen und Hummeln und brauchen deshalb Nahrungspflanzen in der Nähe ihres Nestes. Während Honigbienen gerne große Blütenansammlungen auf Feldern und Plantagen aufsuchen, bestäuben Wildbienen auch Einzelpflanzen. Manche Wildbienen sind sogar auf bestimmte Pflanzenarten spezialisiert. Letztlich ist eine gute Bestäubung unserer Wild- und Kulturpflanzen nur gesichert, wenn neben den Honigbienen auch Hummeln und andere Wildbienen ihren Teil dazu beitragen.

Das schmeckt den Tieren!

Will man den Insekten Nahrung bieten, sollte man darauf achten:

  • Verzichten Sie auf gefüllte Blüten, sie liefern weder Pollen noch Nektar.
  • Achten Sie auch bei ungefüllt blühenden Pflanzen auf die Sorte: Moderne Sonnenblumen etwa sind häufig pollenfrei – damit der rieselnde Pollen nicht die Tischdecken verschmutzt! Greifen Sie stattdessen zu heimischen Wildpflanzen!
  • Achten Sie auf eine abwechslungsreiche Blütenpracht von Februar bis November, z. B. mit Frühblühern wie Krokus, Traubenhyazinthe, Wild-Tulpen, Schlehe, Obst sowie Arten, die noch spät ihre Knospen öffnen, wie Astern, Fetthenne oder Phlox.

Wenn Sie den Tieren dann noch Unterschlupf, z. B. im Wildgärtner Freude Bienenhaus bieten, werden sie sich bald zuhauf einfinden. Und wo Insekten sind, sind Insektenfresser – Fledermäuse, Igel und natürlich Vögel – nicht weit!

Wildgärtner Freude Bienenhaus als Nisthilfe für Wildbienen

Die Niströhren bestehen aus witterungsstabiler Pappe bzw. aus Buchenholz. Die unterschiedlichen Durchmesser von 4 bis 8 mm bieten vielen verschiedenen Wildbienen die passenden Nistmöglichkeiten.

 Mit Wildgärtner Freude - Samen zum wilden Leben!

Egal, welche Mischung Sie aussäen, Sie machen nicht nur den nützlichen Tieren, für die sie zusammengestellt wurden, eine Freude, sondern auch sich selbst! Jede Mischung enthält über 25 ein- und mehrjährige, heimische Blumenarten und kann im
Garten oder in großen Kübeln ganz leicht ausgesät werden. Eine Packung reicht für zehn Quadratmeter.

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