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Thema: Gemeinschaftsarbeit  (Gelesen 1994 mal)

karlchen-3

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Gemeinschaftsarbeit
« am: 06. November 2018, 10:00:01 »
 :'(hallo und guten morgen

erstmal zu meiner person.neu hier,einhallo an alle.
60 jahre alt seit 25 jahren kleingärtner in berlin kol.heimaterde.

nun zu meiner frage:ich konnte dieses jahr keine pflichtstunden leisten.jetz bekamm ich die jahresrechnung mit 50 euro strafe für nicht geleistete gemeinschaftsarbeit.ich bot mich für andere tätigkeiten an um meine pflichtstunden zu leisten ,es wird im grossen still laub geharkt bei uns in der kolonie (ca 900 Bäume) dies wurde mir verweigert.ich könne zum laubharken kommen das würde man mir mit 5€ die stunde vergüten .was für eine rechnung für 2 nicht geleistete stunden 50€ strafe und wenn ich bezahlt dort arbeiten würde bekäme ich 5 € die stunde.nun zu meiner frage sind solche strafen überhaupt rechtens.

mfg

KnickKnack

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Re: Gemeinschaftsarbeit
« Antwort #1 am: 06. November 2018, 14:16:02 »
Hallo,
Stundensatz und Anzahl der Gemeinschaftsstunden wird bei uns jedes Jahr auf der Jahreshauptversammlung festgelegt. So ist es in der Satzung bei uns geschrieben.
Ich finde es jetzt sehr unüblich zur Abarbeitung 5€ zu verrechnen. Wenn eine fehlstunde z.b. mit 25€ berechnet wird. Wie letzteres müsste es auch berechnet werden.

Spatenpauli

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Re: Gemeinschaftsarbeit
« Antwort #2 am: 06. November 2018, 17:49:23 »
Moin,
Gemeinschaftsarbeit ist bei uns Bestandteil der Gemeinnützigkeit und in der Satzung festgelegt. Der Geldwert der Gemeinschaftsarbeit wird je nach Satzung, auf der MHV von den Mitgliedern festgelegt. Die Anzahl der zu leistenden Stunden kann der Vorstand bestimmen, wenn es in der Satzung so festgelegt ist. Aber ich denke, dass es in den verschiedenen Landesverbänden auch unterschiedlich gehandhabt wird.
In unserem Verein werden zweimal vier Stunden pro Parzelle geleistet. Wenn ein Mitglied die an den angesetzten Terminen nicht leisten kann, kann es Ersatzleistungen erbringen, also zwei mal vier Stunden. Sollte es dann immer noch nicht klappen, werden bei uns für je vier Stunden 50.- € berechnet.
Nur in Deinem Fall für zwei Stunden fünf Euro vergüten, was nicht einmal der Mindestlohn ist, sollte dir Dein Vorstand doch mal erklären.

boernie53

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Re: Gemeinschaftsarbeit
« Antwort #3 am: 17. Dezember 2018, 10:04:48 »
Hallo, ich muss mich hier wundern über die Bezeichnungen. Es heißt doch eindeutig, dass für nicht geleistete Gemeinschaftsstunden eine finanzielle Ersatzleistung zu erbringen ist. Was hat das mit Strafe zu tun. Jeder hat eine Bringepflicht diesbezüglich zu erfüllen. Wenn er aus wichtigen Gründen verhindert ist, muss er seiner Pflicht auf anderer, geregelter Weise nachkommen. Das ist doch keine Strafe, sondern eine Sache, die schon den anderen Vereinsmitgliedern gegenüber nur gerecht ist.
Wieso möchtest du denn auf einmal doch noch etwas machen. Die Gemeinschaftsstunden sind mit deinem finanziellen Beitrag abgegolten. Aufbaustunden im Voraus gibt es nicht. Also machst du freiwillig Gemeinschaftsarbeit, ohne diese Stunden gutgeschrieben zu bekommen. Wenn du nun 5€ Aufwandsentschädigung aus der Gemeinschaftskasse erhältst, kannst du dich doch freuen. Da es sich dabei um Geld handelt, muss es doch auch in irgendeiner MV beschlossen worden sein, dass so verfahren werden kann.

Viele Grüße
boernie

KnickKnack

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Re: Gemeinschaftsarbeit
« Antwort #4 am: 20. Dezember 2018, 19:47:35 »
Hallo, ich muss mich hier wundern über die Bezeichnungen. Es heißt doch eindeutig, dass für nicht geleistete Gemeinschaftsstunden eine finanzielle Ersatzleistung zu erbringen ist. Was hat das mit Strafe zu tun. Jeder hat eine Bringepflicht diesbezüglich zu erfüllen. Wenn er aus wichtigen Gründen verhindert ist, muss er seiner Pflicht auf anderer, geregelter Weise nachkommen. Das ist doch keine Strafe, sondern eine Sache, die schon den anderen Vereinsmitgliedern gegenüber nur gerecht ist.
Wieso möchtest du denn auf einmal doch noch etwas machen. Die Gemeinschaftsstunden sind mit deinem finanziellen Beitrag abgegolten. Aufbaustunden im Voraus gibt es nicht. Also machst du freiwillig Gemeinschaftsarbeit, ohne diese Stunden gutgeschrieben zu bekommen. Wenn du nun 5€ Aufwandsentschädigung aus der Gemeinschaftskasse erhältst, kannst du dich doch freuen. Da es sich dabei um Geld handelt, muss es doch auch in irgendeiner MV beschlossen worden sein, dass so verfahren werden kann.

Viele Grüße
boernie
Vielleicht hast du das anders verstanden?

Wenn eine Gemeinschaftsstunde die nicht geleistet wird als Strafe mit z.b. 25€ berechnet wird.
Darf man nicht anbieten Stunden mit 5€ abzuleisten. Das geht nicht.
Eine entschädigung für eine Gemeinschaftsstunde wird in der Jahreshauptversammlung bzw. Mitgliederversammlung festgelegt.
Beträgt die dann z.b. 10€.
Ist hier mit 10€ zu rechnen, für die Leute die die Stunden machen. Und nicht anders.
Dann kann man nicht sagen, du machst jetzt Gemeinschaftsarbeit, und wir rechnen nur 5€ an.
Das geht nicht. Entscheidend ist, was für eine Stunde bei der oben genannten Versammlung fest gelegt ist. Und nichts anderes.

Genau das, habe ich oben am 06.11 schon geschrieben.
Kommt das nicht an???
« Letzte Änderung: 20. Dezember 2018, 19:50:44 von KnickKnack »

boernie53

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Re: Gemeinschaftsarbeit
« Antwort #5 am: 30. Dezember 2018, 22:03:53 »
Doch Knickknack, es ist schon angekommen. Natürlich ist das eine Milchmädchenrechnung mit der 5 €-Verrechnung. Mir ging es hauptsächlich darum, dass die finanzielle Ersatzleistung keine Strafe darstellt, sondern eben eine Ersatzleistung. Bei uns ist es so, dass pro Parzelle 3 Stunden zu erbringen sind. Dafür werden zwei mal Arbeiten in Gemeinschaft durchgeführt. Für alle reicht aber dabei die Arbeit nicht. Deshalb besteht noch die Möglichkeit individuell Termine zu anderen Aufgaben zu vereinbaren. Sollte auch das nicht möglich sein, muss der Pächter 25 € pro Stunde Ersatzleistung bringen.
boernie

KnickKnack

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Re: Gemeinschaftsarbeit
« Antwort #6 am: 02. Januar 2019, 22:03:31 »
Doch Knickknack, es ist schon angekommen. Natürlich ist das eine Milchmädchenrechnung mit der 5 €-Verrechnung. Mir ging es hauptsächlich darum, dass die finanzielle Ersatzleistung keine Strafe darstellt, sondern eben eine Ersatzleistung. Bei uns ist es so, dass pro Parzelle 3 Stunden zu erbringen sind. Dafür werden zwei mal Arbeiten in Gemeinschaft durchgeführt. Für alle reicht aber dabei die Arbeit nicht. Deshalb besteht noch die Möglichkeit individuell Termine zu anderen Aufgaben zu vereinbaren. Sollte auch das nicht möglich sein, muss der Pächter 25 € pro Stunde Ersatzleistung bringen.
boernie
Und das ist konform mit eurer in der Satzung festgelegten Zahlungen für eine nicht geleistete Arbeitsstunde? Super...
Aber helfen beide deiner Beiträge den Threadersteller? Nein,
Also schau einfach nochmal was geschrieben wurde, und warum. Danke.

boernie53

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Re: Gemeinschaftsarbeit
« Antwort #7 am: 12. Februar 2019, 20:08:43 »
Zitat
Und das ist konform mit eurer in der Satzung festgelegten Zahlungen für eine nicht geleistete Arbeitsstunde? Super...
Aber helfen beide deiner Beiträge den Threadersteller? Nein,
Also schau einfach nochmal was geschrieben wurde, und warum. Danke.

Hallo KnickKnack,
wenn ich hier schreibe, wie es bei uns gehandhabt wird, brauchst du nicht nachfragen, ob das mit unserer Satzung konform geht. Das geht es. Du zweifelst an, ob meine Beiträge dem Threadersteller helfen. Was meinst du, wie deine Beiträge helfen? Nicht mehr als meine, wetten? Oder hast du geklärt, warum das nicht so zu handhaben ist, wie oben geschrieben. Du hast doch auch nur angezweifelt, dass es rechtens ist. Also schmeiß nicht mit Steinen, wenn...
Danke!

 

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