Kinder im Garten Umweltbildung für Kinder mit „Kopf, Herz und Hand“

Wie sieht eigentlich eine Kartoffelpflanze aus? - Umweltbildung für Kinder mit „Kopf, Herz und Hand“

Foto: Krüger-Danielson 
Kürbisfest: Viel Freude macht es den Kindern, wenn sie ihre eigene Ernte in den Händen halten

Chips und Pommes kennen die meisten Kinder, und vielleicht wissen sie auch noch, wo es einen Beutel Kartoffeln im Supermarkt zu kaufen gibt. Aber wie wachsen Kartoffeln eigentlich?

„Ich schätze, dass 80 % der Kinder und Jugendlichen heutzutage nicht wissen, wie eine Kartoffelpflanze aus­sieht“, sagt Helmut Krüger-Danielson, Lehrer für Biologie und Geographie und seit zwölf Jahren Lei­ter des Schul-Umwelt-Zentrums Mitte (SUZ) in Berlin. Das SUZ setzt sich aus den Berliner Gartenarbeitsschu­len Wedding und Tiergarten zusam­men. Insgesamt 14 Gartenarbeitsschulen gibt es in Berlin. Sie bieten Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten der Umweltbildung.

„Es ist uns z.B. ein großes Anliegen, Kindern zu vermitteln, wie unsere Grundnahrungsmittel entstehen“, sagt Krüger-Danielson. Dabei ist es bei den Kindern besonders beliebt, Radieschen anzuziehen, denn sie wachsen schnell, sehen gut aus und können nach kurzer Zeit geern­tet werden. Da stört dann auch der etwas scharfe Geschmack nicht.

Doch gerade im Zeitalter der Schnelllebigkeit ist für die Kinder auch die Erfahrung wichtig, dass viele Dinge Zeit brauchen, dass z.B. viele Pflanzen eine längere Entwicklungszeit haben, erläutert der Pädagoge: „Die Kinder müssen auch lernen, dass ein Apfelbaum, der gerade gepflanzt wurde, am nächsten Tag noch keine Früchte trägt.“


Stand:01.05.2007
Seite 1 von 4 weiter





Social Bookmarks

Twitter Facebook studiVZ meinVZ schülerVZ MySpace deli.cio.us Digg Folkd Google Bookmarks Linkarena Mister Wong Newsvine reddit StumbleUpon Windows Live Yahoo! Bookmarks Yigg

Gittas Gartenblog


Gitta hat sich bei den Buchsbäumen als Fri­sö­rin betätigt. Auf dem Blumenfeld kann wieder aus dem Vollen geschöpft werden und der Phlox läuft zur zweiten Hochform auf. Stockrosensamen für viele Gärten landeten im Sammelgefäß.
mehr ...

Was liegt an im Ziergarten?


Heidepflanzen bringen Farbe in den früh­herbst­li­chen Garten, und wenn Sie die richtigen Arten pflan­zen, können Sie sich das ganze Jahr über daran erfreuen. Zudem beginnt jetzt die Zeit, um Blu­men­zwie­beln zu pflanzen und Stauden, die nicht mehr recht blühen wollen, können Sie über eine Teilung wieder verjüngen.
mehr ...

Was liegt an im Obstgarten?


Wenn die Quitten gold­gelb in den Bäu­men hängen, sind sie reif für die Ernte. Un­re­gel­mä­ßig gefärbten Brombeeren sind von der Brom­beer­gall­milbe befallen. Weinreben und Kiwis können Sie noch einmal etwas auslichten und unter Beerensträuchern die Mulchschicht er­neu­ern.
mehr ...

Bezugsquellen


Was immer Sie im Garten brauchen - hier finden Sie Ihre Lieferanten
mehr ...

Gartenkalender 2015


Der Gartenkalender 2015 bietet wieder jedem Gartenfreund eine Fülle aktueller Informationen zu Obst, Gemüse und Zierpflanzen. Kompakt und verständlich geschrieben von Gartenkennern für Praktiker.
mehr ...

Was liegt an im Gemüsegarten?


Ein Kürbis ist reif, wenn Sie darauf klopfen und er hohl klingt. Rhabar­ber­stau­den, die über viele Jahre am gleichen Fleck standen, können Sie jetzt gut teilen und umpflanzen, und kälteempfindliche Kräuter können lang­sam auf die wärmere Fensterbank um­zie­hen.
mehr ...