Neophyten im Portrait: Flügelknöteriche
Merkmale und Biologie
Foto: Breder
Ein dichter Bestand vom Japanischen Flügelknöterich
Japan-Flügelknöterich (Fallopia japonica), Sachalin-Flügelknöterich (F. sachalinensis) und der Bastard-Flügelknöterich (F. x bohemica), auch Staudenknöteriche genannt, gehören zu den auffälligsten „Neubürgern“. Sie bilden oftmals dichte Bestände und können 3–4 Meter hoch wachsen.
Aus Platzgründen können wir die verschiedenen Arten hier nicht ausführlich in ihren Merkmalen beschreiben. Wichtig ist aber zu wissen, dass für ihre rasche Ausbreitung die unterirdischen, meist horizontal verlaufenden Rhizome verantwortlich sind. Aus ihnen entstehen Sprosse und neue Rhizome, sodass sich ein Bestand vegetativ bis zu 1 Meter im Jahr ausdehnen kann.
Werden die Rhizome verletzt, reagieren sie mit verstärktem Neuaustrieb. Sogar Fragmente von nur 1 Zentimeter Länge können wieder austreiben und dabei eine Bodendecke von bis zu 2 Meter Dicke durchwachsen.
Stand:01.04.2008







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