Gemüsegarten - November
Foto: Stein
Gründüngungspflanzen können Sie den Winter über auf den Beeten stehen lassen. Die Pflanzenmasse (hier im Bild Ölrettich) wird durch den Frost reduziert.
Gründünger abfrieren lassen
(bs) Haben Sie Gründüngung ausgesät, können Sie diese auf den Flächen den Winter über stehen lassen. Die Pflanzenmasse z.B. von Lupinen wird der Frost im Winter reduzieren. Auf sandigen Böden können Sie noch Roggen als überwinternde Gründüngung säen. Hiervon lässt sich dann frisches Grünfutter für Haustiere wie Hamster oder Kaninchen schneiden.
Mit Rohkompost mulchen
(bs) Der Kompost ist durch das Abernten der Gartenbeete angewachsen. Um Platz zu schaffen, kann länger liegender Kompost – Rohkompost – schon als Mulch und Humusquelle auf Beete ausgebracht werden.
Ernte bis ins nächste Jahr
(msh) Lauch, Grün- und Rosenkohl und Pastinaken bleiben bis zur Ernte noch stehen, sie halten sich mindestens bis Januar am besten auf dem Beet.
Jetzt ernten und kühl lagern
(msh) Endivien und Chinakohl sollten jetzt zügig abgeerntet werden, können aber auch in Kisten dicht an dicht bis etwa Weihnachten kühl gelagert werden.
Zuckerhut hält bis zu –5 °C aus, möglichst unter Vlies oder Papierabdeckung. Größere Mengen lagert man nach dem Entfernen der äußeren Blätter mit Wurzelstrunk ebenfalls in Kisten, wo sie sich länger als Endivien halten.
Jetzt ernten und gleich verarbeiten
(msh) Mangold wird bald verbraucht, die Herzblätter von Blattmangold bleiben zur Überwinterung stehen. Petersilie vor dem ersten strengen Frost abernten und fein geschnitten in Eiswürfelschalen mit Wasser einfrieren.
Harte Gemüsestiele häckseln
(msh) Spargellaub möglichst nah am Boden abschneiden. Zusammen mit anderen holzigen Ernteresten wie Stängeln von Zuckermais häckseln und kompostieren oder als Mulchmaterial verwenden.
Möglichst spät umgraben
(msh) Das Umgraben soll möglichst spät im November oder Dezember erfolgen. Hacken verhindert, dass Samenunkräuter blühen und aussamen.



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